Literatur

Zum Thema „Zen“ gibt es eine unüberschaubare Anzahl an Buchtiteln, die insbesondere in den letzten Jahren kräftig angewachsen ist. Die hier getroffene Auswahl   soll einen Startpunkt bei unterschiedlichen Interessenlagen geben.

Wunderbare Katze

Zum Aufwärmen: Von Graf Dürckheim ausgewählte Texte zu Zen in den Kampfkünsten und zur Sitzmeditation. Neuauflage des 1964 erstmalig erschienenen Klassikers mit Tuschezeichnungen.

  • Titel: Wunderbare Katze und andere Zen-Texte
  • Autor: Karlfried Graf Dürckheim
  • Verlag: O.W. Barth (2011)

 

Zur Motivation: Warum meditieren?  22 Personen in verantwortungsvollen Positionen berichten offen über ihre Erfahrungen und wie sie versuchen, ihre spirituelle Entwicklung und ihre beruflichen Anforderungen zu verbinden.. Neben den Berichten gibt das  Buch auch einen Einblick in die Bandbreite der Zen Praktizierenden  in Deutschland.

  • Titel: zen@work
  • Autor: Willigis Jäger, Paul J. Korthes
  • Verlag: J. Kamphausen Mediengruppe GmbH (2009)

Etwas konkreter:  Das Buch beschreibt einen westlichen Zen-Weg und seine Umsetzung im Berufsleben.  „Orientierung kann man nur aus sich selbst heraus entwickeln“ (H. Polenski), daher ist es für jeden interessant, der Verantwortung zumindest für sich selbst übernimmt.

  • Titel: Die Linie im Chaos – Zen, Ethik, Leadership
  • Autor: Hinnerk Polenski
  • Verlag: Theseus (2010)

 

Zur Praxis:  Konkrete Hinweise zum Praktizieren von Zen, erstmalig aufgelegt 1975, Wie sitzen, wie atmen, was tun? Hilft die Angaben der Meditationslehrer zu verstehen Kein Buch für Entspannungs- und Wellnessübungen, könnte aber eine Überarbeitung vertragen.

  • Titel: Zen-Training; Praxis, Methoden, Hintergründe
  • Autor: Katsuki Sekida
  • Verlag: Herder (2007)

 

Zum Gehirn: Eines der frühen Bücher zum Bezug zwischen Meditation und den physiologischen Vorgängen im Gehirn. Mittlerweile gibt es sehr viel  aktuelleres detailliertes wissenschaftliches Material über diese Thematik, aber als Einstieg ist das Buch gut zu lesen..

  • Titel: Meditation und Gehirn
  • Autor: Heinz Hilbrecht
  • Verlag: Schattauer (2010)

 

Zur Ernücherung:  Der Autor beschreibt, wie er mit 26 Jahren 1958 in ein japanisches Zenkloster kam und was er in den eineinhalb Jahren dort als Alltag erlebte. Ehrlich und nichts von heilig. Sehr nüchten 1972 geschrieben von dem späteren bekannten Autor von Kriminalromanen. . Ähnlichkeiten mit heute mag es durchaus geben. Später erschien die  Beschreibung seines Aufenthalts in einem amerikanischen Zenkloster (Einblick ins Nichts, 1975)

  • Titel: Der leere Spiegel. Erfahrungen in einem japanischen Zen-Kloster.
  • Autor: Janwillem van de Wetering
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag (1975)